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Das Floß: Rezension

1.469 Byte hinzugefügt, 22:14, 8. Dez. 2007
WS 4/5
Abgesehen von diesem Lapsus ist ''Das Floß'' eine solide Horror-Geschichte und Dekes unseliges Ende eine der grauenhaftesten Szenen in Kings Gesamtwerk. Der Ring, der als Einziges von ihm übrig bleibt, weil er nicht durch den Spalt passt, ist ein einprägsames Bild, das man so schnell nicht loswird ...
[[Kategorie:Rezension]] [[Kategorie:Blut]]
 
==[[Benutzer:Wörterschmied|Wörterschmied]] (4 / 5)==
Wie kommt man auf so etwas? Was muss man rauchen/ schlucken/ trinken/ inhalieren, um sich so etwas auszudenken? Nun, ein Zauberer verrät seine Tricks schließlich auch nicht. Und so lange das Endprodukt- die Magie - verblüfft, möchte man es auch gar nicht wissen!
 
''Das Floß'' ist [[Stephen King]]s Antwort auf ''Zehn kleine Negerlein''. Wie [[Paul Sheldon]] spielt King das Spiel [[Kannst du?]] und, ja, er kann! Er bringt es fertig, jeden Charakter auf seine eigene individuelle Weise sterben zu lassen, die einerseits tragisch als auch gleichermaßen erheitern sein kann. [[Randy]] stößt [[LaVerne]] während des Liebesspiels in das Wasser, um sich selbst vor dem [[Floß-Monster]] zu schützen - ein Coitus Interruptus, der auf schmerzhafte Weise komisch wirkt.
 
Zwar hab ich erst nach circa zwanzig Seiten verstanden, wer nun wessen Liebchen ist, aber die Geschichte dreht sich letztendlich sowieso vor allem um die Beziehung zwischen Randy und [[Deke]], während sich die Mädchen als "süßes Naschwerk" der Jungs an Bord befinden. Es ist eine Teenager-Geschichte. Von Teenager erzählt und für diese gemacht. Teenager haben ihr eigenes Verständnis von Logik.
 
Dass die Charaktere nicht wirklich ausgeleuchtet und erklärt werden, stört kaum, denn wir spielen ''Kannst du?'' und warten auf überraschende und innovative Wendungen, mit denen wir bei jedem Tod eines der Charaktere bedient werden!