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Sara: Rezension

19 Byte hinzugefügt, 16:16, 9. Apr. 2011
K
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Überraschenderweise driftet die Geschichte ab der Mitte ab und wird zunehmend zu einem Liebesroman, da Mike sich in die viel jüngere, aber unheimlich attraktive [[Mattie Devore]] verguckt und ihr bei ihrem Sorgerechtsstreit gegen [[Max Devore|ihren bösen Schwiegervater]] beistehen will. Langsam baut King diese Beziehung auf, gegen die Mike sich wehrt, der er aber immer mehr erliegt ('''Spoiler!''') - bis Mattie völlig schockierend stirbt: Für mich Platz 1 der Schocktode im King-Universum. Den Satz: "''Als sie das nächste Mal mit mir sprach, lag sie im Sterben''" muss ich fünfmal gelesen haben, bis ich ihn glaubte! (siehe auch [[Sara: Inhaltsangabe (Teil II)#Kapitel 25|hier]])
Lange ist unklar, worauf die Spukgeschichte rausläuft, dann aber erweist sich [[Sara Tidwells Fluch]] und ihr schreckliches Schicksal als ergreifend genug, um den Leser auch nach Matties Ableben noch bei der Stange zu halten. Einen Punktabzug hätte es beinahe gegeben für den etwas zu verwirrenden [[Familie Noonan|Stammbaum ]] und die zu gleich klingenden Namen - irgendwann weiß man kaum noch, wer jetzt genau wer ist. Trotzdem stets spannend und vor allem auf einem literarischen Niveau, das sogar einst skeptische Kritiker aufhorchen ließ.
Fazit: Mitreißende Geistergeschichte mit einer sexy Protagonistin und dem wohl irrsten "Vierer" der Literatur!