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Amok

2.870 Byte hinzugefügt, 09:55, 12. Jul. 2006
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==Inhalt==
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Der Roman handelt von dem 17-jährigen Schüler [[Charlie Decker]], der seinen Chemie- und Physiklehrer John Carlson beinahe mit einem Schraubenschlüssel erschlagen hatte. Während des Unterrichts am nächsten Tag wird Charlie zum Rektor Thomas Denver gerufen, der den Schüler vom Unterricht ausschließt. Statt die Schule zu verlassen, geht Charlie zu seinem Spind und holt einen Revolver sowie Munition. Mit zwei gezielten Schüssen erschießt Charlie die Algebra-Lehrerin Mrs. Underwood und nimmt die Schüler der Klasse als Geiseln. Die Klasse selbst entwickelt sich infolge dieser Geiselnahme zu einer Art Therapie-Gruppe. Charlie verwickelt die Klasse in ein zwischenmenschliches Katz- und Mausspiel; beispielsweise wird die Mutter des Klassenschwarms als Alkoholikerin entlarvt. Nachdem Charlie auch den Geschichtslehrer Vance erschossen hat, beendet er die Geiselnahme und übergibt sich selbst der Polizei, die ihn wegen Geisteskrankheit in ein Hospital einliefert.
 
==Wissenswertes==
 
Die Arbeiten an dem Roman begann [[Stephen King]] bereits im Sommer [[1965]], was auch die Ähnlichkeit zur [[1968]] entstandenen Kurzgeschichte „[[Kains Aufbegehren]]“ (veröffentlicht in der [[Kurzgeschichtensammlung]] „[[Der Gesang der Toten]]“) erklärt. Anfangs plante [[Stephen King]], die Handlung unter dem Titel „[[Getting on it]]“ zu veröffentlichen.
 
[[Stephen King]]“ ließ den Romanim im Okotober [[2000]] vom amerikanischen Buchmarkt nehmen, da die Gewalt mit Schußwaffen an den Schulen in den USA immer mehr zunähme und er einen schlechten Einfluss befürchte. Dem vorausgegangen war die Berichterstattung einiger amerikanischer Medien nach mehreren Attentaten an amerikanischen Schulen, insbesondere nach dem Schulmassaker von Littleton.
 
Mehrfach wurden Attentäter mit dem [[Roman]] in Verbindung gebracht, so soll Michael Carneal, der am 1. Dezember 1997 drei Mitschüler erschossen hatte, eine Taschenbuch-Version des Romans in seinem Spind aufbewahrt haben. Barry Loukaitis, der zwei Mitschüler und seine Algebra-Lehrerin erschossen hatte, soll sogar aus dem Roman zitiert haben: „This sure beats algebra, doesn’t it?“ In der deutschen Übersetzung heißt es an dieser Stelle des Romans: „Mr. Decker, haben Sie die Erlaubnis?“ – „Ja.“
 
Mit dem Roman „Amok“ hat sich [[Stephen King]] auch mit dem Phänomen des Stockholm-Syndroms auseinandergesezt, schließlich entwickelt sich Charlie zum Helden oder wie es im Lexikon über Stephen King heißt: zum „Dead Man Walking“.
 
Auf ein Versehen des NAL-Verlages ist es zurückzuführen, dass der Buchhändler [[Stephen Brown]] während seiner Nachforschungen in den Urheberrechtsunterlagen zu Amok auf den Namen „King“ stößt, weswegen der Roman „Amok“ maßgeblich erst die Aufdeckung des Pseudonyms „[[Richard Bachmann]]“ durch Brown möglich machte.
 
[[Kategorie:Roman]]
[[Kategorie:Richard Bachman Roman]]
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