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Feuerkind: Rezension

2.242 Byte hinzugefügt, 12:12, 23. Apr. 2011
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Zu oft wirkt ''Feuerkind'' etwas naiv; [[John Rainbird]] schon fast ''zu'' psychopathisch. Keines der großen Werke, schlecht aber keineswegs.
==[[Benutzer:Mr. Dodd|Mr. Dodd]] (5 / 5)==
Irgendwie hat man immer das Gefühl dieser Roman wird leicht übersehen von King-Fans. Er findet kaum große Beachtung und ist weder sonderlich beliebt, noch wird er verachtet. Es wird also Zeit einmal eine Lanze für ''[[Feuerkind]]'' zu brechen.
 
Es war für mich mein erster Kontakt mit [[Stephen King]] und auch wenn ich erst ein Roman später ihm verfiel, so gefiel mir schon Feuerkind richtig gut. Zwei sympathische Charaktere werden in den Mittelpunkt gerückt, verfolgt von einer Organisation, die nichts anderes im Sinn hat als gefährliche Experimente mit den beiden. Das [[Andrew McGee|Andy]] und [[Charlene McGee|Charlie]] nur ein friedliches Leben führen wollen, wird auf fast jeder Seite deutlich. Für beide sind die paranormalen Fähigkeiten, die sie haben, ein Fluch. So war ich schon von vornherein ein Herz und eine Seele für die beiden und verabscheute die [[Firma]] abgrundtief. Es ist allein schon verwerflich welch gefährliches Experiment mit der Droge Lot 6 die Wissenschaftler an einigen Studenten und Charlies Eltern unternahmen.
 
Der erste Teil beschreibt ihre Flucht vor der Firma, der zweite dann als die beiden in den Händen der Firma sind. Dieser Teil ist der wirklich gute und besonders beängstigend dabei die Figur des [[John Rainbird]]. Ein unheimlicher Psychopath, dessen einziges Ziel es ist Charlies Vertrauen zu gewinnen, um sie dann zu töten, damit er sehen kann wie dieser Vorgang aussieht. Ab hier schwebt die ganze Handlung auf einem schmalen Grat, denn zum einen gelingt es Andy einen Fluchtplan zu entwerfen, zum anderen versucht Rainbird sein Ziel zu verwirklichen. Die Katastrophe ist also vorprogrammiert, als dann beide Parteien aufeinander treffen. Für mich einer der bizarrsten King-Momente ist es, als der schwerverletzte Rainbird die Waffe auf Charlie richtet und sagt: "Ich liebe dich!". Gleich darauf verbrennt Charlie ihn und wegen dem Tod ihres Vaters entlädt sie ihren ganzen Kräfte. Dies ist definitiv der beste Moment des Romanes und ich habe innerlich gejubelt, als Charlie nahezu die ganze Firma niederbrennt.
 
Ein gerne unterschätzter Roman, für mich zählt er aber mit zu den besten von King. Darum auch die volle Punktzahl.
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