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Das Bild: Rezension

6 Byte hinzugefügt, 08:47, 19. Jul. 2013
K
Mr. Dodd (4 / 5)
==[[Benutzer:Mr. Dodd|Mr. Dodd]] (4 / 5)==
Wieso King diesen [[Roman]] als misslungen betrachtet, muss er noch einmal genauer erklären. Ich fand es toll wie hier zunächst das Leben von [[Rose Daniels]] dargestellt ist wird und wie schwierig es für sie ist , vor ihrem grausamen, brutalen Mann [[Norman Daniels]] zu fliehen. Gerade dieser Aspekt der schweren Flucht vor jemanden vor dem man eigentlich nie ganz sicher sein kann, ist die Stärke des ersten Teil des Buches.
Viel besser finde ich dagegen noch die Symbolik mit dem Bild. Ich kenne keinen King-Roman, der damit sooft arbeitet. Alle Aspekte aus Roses bisherigem Leben scheinen in dem Bild gefangen zu sein, dort aber mit wesentlich düsterem Inhalt. Spannend und gut gemacht fand ich die Stelle, als sie das Baby aus dem Labyrinth holen musste. Ein kleines spannendes , interessantes Abenteuer inmitten des RomanesRomans.
Norman Daniels ist eine der schlimmsten Personen, die King je dargestellt hat. Ein hasserfüllter, brutaler Mann, der sich durch nichts von seinem Ziel abbringen lässt und jeden tötet, der ihm im Weg ist. Zum Teil mit Angst was er jetzt schon wieder macht, verfolgte ich seine Abschnitte, die genialerweise in kursiv dargestellt istgeschrieben sind. Auch bei ihm erhält die Symbolik einen sarkistischen Höhepunkt, als er eine Stiermaske anzieht und selber selbst zum Stier wird. Definitiv die besten und lustigsten Abschnitte im Buch.
Trotz all dieser positiven Aspekte muss ich einen Punkt abziehen, zum Teil sind die Abschnitte über Roses neues Leben ein Stück zu langweilig und es dauert zu lange ehe etwas passiert. Ihre Romanze mit [[Bill Steiner]] fand ich nun nicht allzu schlecht, wobei es mich schon überraschte, dass er überlebte. Überdreht als Symbolik fand ich dagegen den Schluss mit Rosies Wut und dem neuen Baum.
1.415
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