Andrew McGee

Version vom 9. August 2007, 20:39 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge) (Kategorie geändert)


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Andrew McGee ist Charlies Vater in Stephen Kings Roman Feuerkind.

Andy verlor seine Eltern in jungem Alter; sein Vater starb an einem Herzinfarkt, als Andy elf war; im Alter von 17 Jahren verlor er seine Mutter an einen Autounfall. Somit verbrachte er viel Zeit mit seinem Großvater Granther in Tashmore, dessen Haus er später erbt und wo er mit seiner Tochter auf der Flucht den Winter 1981/1982 verbringt. Dort hat Andrew als Jugendlicher einen Schwur abgelegt: Nachdem er in jugendlichem Jagdeifer ein Eichhörnchen erschoss, es nicht richtig erwischte und seine Todesqualen erleben musste, schwor er, niemals mehr ein Lebewesen zu töten – nicht einmal bei seinem Kampf gegen die Agenten der Firma.

Zu Beginn der Handlung wohnt er in Lakeland, ist 34 Jahre alt (geboren am 14. Dezember 1946) und arbeitete als Universitätsdozent für Englisch, bevor er 1969 freiwillig an einem Experiment der Firma teilnahm, bei dem er auch in einer weiteren Freiwilligen seine zukünftige Frau Vicky kennen lernt. Nur wenige Tage später wird ihm klar, dass er eine neue Gabe hat: Er kann Menschen seinen Willen aufzwingen bzw. sie Dinge wahrnehmen lassen, die nicht da sind.

Kurzzeitig nutzt er diese Fähigkeit an der Universität, um äußerst erfolgreiche Kurse zur Steigerung des Selbstbewusstseins zu geben – allerdings sind ihm Grenzen gesetzt, da ihm die Anwendung der Gabe heftige Kopfschmerzen bereitet und er danach immer erst wieder 'aufladen' muss. Auf der Flucht vor den Agenten der Firma muss er zu schnell wieder 'zustoßen', wie er es nennt (engl.: to push) und entdeckt erste gefühllose Stellen in seinem Gesicht, die nach einiger Zeit aber wieder abklingen.

Als es der Firma gelingt, ihn und Charlie einzufangen, scheint sein Wille gebrochen: Er kooperiert mit den Ärzten, wird schnell von deren Drogen abhängig und legt 15 Kilo Gewicht zu. Zu seinem eigenen Entsetzen aber muss er feststellen, dass seine Gabe verschwunden ist – selbst auf größte Anstrengungen hin kann er niemandem mehr seinen Willen aufzwingen.

Beim großen Stromausfall vom 19. August 1982 hat er solch erbärmliche Angst vor der Dunkelheit, dass er sich selbst anwidert und beschließt, sich nicht weiter hängen zu lassen: Im Schlaf kommt seine Gabe wieder – der erste, bei dem er sie anwendet, ist er selbst, als er sich durch Autohypnose von seiner Pillenabhängigkeit heilt. Danach funktioniert seine Gabe wieder. Der für ihn zuständige Dr. Pynchot willigt auf Andys Zustoßen hin auf den Vorschlag ein, ihm noch ein paar Monate Schonfrist zu geben, bevor er ins Exil nach Maui muss.

Dr. Pynchot stirbt an den Nachwirkungen von Andys Zustoßen (er begeht Selbstmord) – Andy nutzt seine Beerdigung für einen Fluchtplan, zu dem er den obersten Boss Captain Hollister selbst manipuliert, der ihm daraufhin erläutert, wie ein perfekter Ausbruch aus dem Hauptquartier abzulaufen habe.

Leider kommt Andy nicht weit: Er kommt dazu, wie Rainbird seiner Tochter auf dem Dachboden des Pferdestalls auflauert. Er kann den Verräter zwar dazu bringen, von dort herunter zu springen, am Boden aber schießt dieser auf ihn und verwundet ihn tödlich. Andy kann noch kurz mit Charlie sprechen: Sie muss sich mit ihrer ganzen Kraft wehren, sich befreien und danach der Welt mitteilen, was hier passierte. Daraufhin stirbt er vor Charlies Augen.