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Menschenjagd: Inhaltsangabe

33 Byte hinzugefügt, 09:22, 9. Mai 2010
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:Bradley will für Richards einiges riskieren und ihn über die Grenze nach Norden schaffen, indem er ihn einfach im Kofferraum seines Autos transportiert. Diesen waghalsigen, nicht ausgegorenen Plan bereut Richards schon an der ersten Straßensperre, als der Polizist gar nach dem Kofferraum fragt, aber Bradleys Lügen glaubt. Schließlich schaffen sie es bis nach Manchester, wo Bradley ihm [[Ogden Grassner|Priesterklamotten als Verkleidung]] zur Verfügung stellt und ihm die Adresse eines Freundes in [[Portland]] zusteckt, falls es ihm hier zu heiß wird.
:Richards weiß nicht, wie er ihm danken soll, doch Bradley winkt ab: " Eine Hand wäscht die andere. Wenn wir nicht den Hals für unsere Leute hinhalten würden, hätten die [die Leute von der Regierung] uns schon lange gekriegt."
 
===Countdown 56 – 53 (Einer raus)===
:In Manchester geht es zwei Tage lang gut. Richards mimt einen halbblinden [[Priester]] und hat Zeit, ein wenig zu sich zu finden. Wir erfahren, dass Richards' Vater die Familie verließ, als Ben 5 war; im Alter von 10 Jahren verlor er seine Mutter an die Syphilis, sein Bruder [[Todd Richards|Todd]] starb fünf Jahre später bei einem Verkehrsunfall. Seitdem war Richards auf sich allein gestellt, bis er Sheila fand und heiratete. Seine Kündigung bei General Atomics war skandalös, da er ihnen klar ins Gesicht sagte, was er von ihnen hielt – durch ihren Einfluss geht die Geburtenrate zurück beziehungsweise steigt die Anzahl deformierter Kinder. Es ist ein kleines Wunder, dass Cathy gesund zur Welt kam.
:Richards bleibt so resolut bei seinem Bluff, dass McCone lachend aufgibt und gesteht, Mrs. Williams habe keineswegs ausgepackt. Trotzdem wüssten alle, dass er blufft. Wirklich? Richards geht aufs Ganze, verlässt den Wagen und läuft, eine Hand unter seiner Jacke, schnurstracks an McCone vorbei ins Flugzeug.
:Der Jäger wird in seinem Ärger spöttisch: Wüsste Richards denn nicht, dass sie das Flugzeug sofort abschießen würden, sobald er damit abhebt? Doch auch darauf hat Richards eine Antwort: Er wird tief über bewohntem Gebiet fliegen – und fordert McCone und Amelia Williams als Geiseln im Flieger. Sie haben keine Wahl und kommen an Bord.
 
==Teil IV: Über den Wolken==
===Countdown 26 – 14 (Abflug)===
:Noch ohne konkrete Zielvorstellung lässt Richards die Maschine starten und kann sich an diesem Manöver tatsächlich erfreuen, da dies erst sein zweiter Flug ist. Spontan befiehlt er der Crewrund um Kapitän [[Don Holloway]], nach Westen zu fliegen und beordert Amelia neben sich. Per Kugelschreiber und Papier gibt er ihr zu verstehen, dass er davon ausgeht, dass sie insgeheim verwanzt wurde. Sie solle den Bluff weiterspielen und einen leisen, möglichst realistischen Panikanfall vortäuschen.
:Also beginnt Amelia zu wimmern und fleht Richards an, die Bombe nicht zu zünden oder sie den Jägern doch wenigstens zu zeigen, damit sie daran glaubten. Aber Richards will sie niemandem zeigen, da er Angst hat, sie dabei versehentlich zu zünden. Ihr Gespräch zeigt Wirkung, als McCone mit entsetzter Miene an ihnen vorbei Richtung Cockpit läuft.
:Trotz allem, das weiß Richards, kann der Bluff nur eine begrenzte Lebensdauer haben. Und als der Free-Vee-Bildschirm im Sitz vor ihm zum Leben erwacht, ist es dann auch soweit: Dan Killian meldet sich bei ihm und verkündet hochachtungsvoll, dass der Bluff aufgeflogen ist, da 12 Kilogramm Sprengstoff mehrere Alarme an Bord der Maschine hätten auslösen müssen.
:Richards erbittet sich in seinem Schock Bedenkzeit und weiß, was nun zu tun ist. Er stimmt zu und nimmt die Stelle an. Natürlich meint er es damit nicht ernst, wiegt aber somit die Crew in Sicherheit, sodass es ihm ein Leichtes ist, sie plötzlich nacheinander zu erschießen. Aber McCone ist schnell, und so stehen sich die beiden wie Revolvermänner im Gang des führerlosen Flugzeugs gegenüber. Beide schießen zweimal gleichzeitig. Richards tötet McCone, dieser aber trifft ihn in die Schulter – und in den Magen.
:Richards nimmt all seinen verbleibenden Willen zusammen, denn er hat noch etwas vor. Er versucht, seine Gedärme in sich zu halten, während er der völlig aufgelösten Amelia Anweisungen gibt, wie sie den Fallschirm anzulegen hat. Als sie dies geschafft hat, schießt sie auf seine Instruktionen hin die Notfalltür auf – und wird nach draußen gerissen. Richards kann sich an den Sitzen festklammern, zahlt dafür aber einen hohen Preis, als seine Innereien im Sog der Maschine aus seinem Körper gerissen werden.
:Vor Schmerzen dem Wahnsinn nahe, will er sie zurückstopfen, doch alles gleitet ihm durch die Finger und er tritt auf seine eigenen Eingeweide. Er bricht zusammen und kriecht zum Cockpit, verheddert sich irgendwo mit in einer Darmschlinge, schleift sein Innerstes hinter sich her, bis er sich irgendwie auf den Pilotensitz hieven kann.
:Spiele-Produzent Dan Killian sitzt in seinem Büro im Wolkenkratzer des Spiele-Gebäudes, als er zum Fenster hinausblickt und nur noch "Jesus" sagen kann. Er erkennt noch Richards am Steuer des Flugzeugs, das auf das Gebäude zurast, dann ist da nur noch eine gewaltige Explosion ...

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