Morgenlieferung: Rezension

Version vom 15. November 2017, 11:29 Uhr von Vermis (Diskussion | Beiträge)

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Croaton (0 / 5)

Heute im Vormittagsprogramm aus der Reihe "Horror für Kleinkinder": Stephen Kings Morgenlieferung!

Jungs und Mädels, haltet euren Teddybär fest und kontrolliert noch ein letztes Mal, ob eure Windeln auch gut sitzen – ihr werdet sie brauchen! Und jetzt: Schnuller zum Trösten rein, Teddybär fest an die Brust drücken und los geht's!

Erst ein bisschen Biologie zur Fortbildung. Erkennt ihr die Tiere? Richtig: Eichhörnchen, Vogel, Ameise! Die haben jetzt zwar nichts mit der Handlung zu tun, aber gut gemacht! Doch welch schreckliches Geräusch – etwas kommt! Oh nein, ein Milchwagen! Jetzt wird's gruslig, aufgepasst. Der Milchmann steigt aus … und liefert seine Waren! Milch, Sahne uuuuuuund? Orangensaft! Ihr haltet es vor Spannung kaum noch aus? Es wird noch besser!

Jetzt ziehen wir das Tier aus dem Hut, das jedem Kind Angst macht: eine Spinne, eine Tarantel genauer gesagt! Er tut sie in einen leeren Milchkarton! Aaahh! Und jetzt stellt er diesen Karton vor einer Tür ab! Stellt euch vor! Jemand wird diesen Karton hereinholen und bestimmt nicht merken, dass er so gut wie leer ist! Er wird ihn öffnen – und die Spinne wird ihn … anschauen!

Die erste Windel ist voll? Der Teddybär zerdrückt? Aber wir sind noch nicht fertig, oh nein! Aber wir wollen es nicht mehr so spannend machen, zählen jetzt nur noch auf: Er liefert ein Säure-Gel! Was das ist erfahrt ihr, wenn ihr groß seid, oder auch nicht. Vergifteten Eierpunsch gibt's als nächstes, denn ein guter Milchmann hat immer etwas Belladonna dabei! Eine Milchflasche mit Zyanidgas (kriegt man fast überall, kein Problem für einen Milchmann)!

Und jetzt – ihr könnt nicht mehr vor Aufregung? – betritt er ein leerstehendes Haus! Alles ist ausgeräumt! Alles! Und dort: Buh! Ein Loch in der Wand! Mit einem Haarklumpen, in dem Knochensplitter kleben! Bestimmt ist da jemand, ähm, erschossen worden! Und dann, ähm, ist da Haar abgeschossen worden und in die Wand gelangt mit, ähm, Splittern des Schädels! Huah, gruselgrusel. Das ist zu viel, also geht der Milchmann wieder raus!

Und was er jetzt macht, wird euch den Rest geben: Er zerknüllt ein Stück Papier! Das arme Papier! Er tritt einen Stein in den Rinnstein! Der arme Stein! Seht dort: Ein Junge! Oh Gott, was tut er? Er holt Milch rein! Ins Haus! Wir müssen aufhören, sofort, das hält der stärkste Vierjährige nicht aus.

Ende.

Mr. Dodd (0 / 5)

50 Romane, 10 Novellen, 2 Sachbücher und 16 Kurzgeschichten hat es gedauert, jetzt vergebe ich auch einmal 0 Punkte. Diese Geschichte hat null Sinn, null Aussage und auch null interessanten Inhalt. Ein Milchmann liefert Lieferungen mit manchmal tödlichen Überraschungen ab??? Ein Haus mit Spuren eines Mordes??? Sperlinge, Ameisen??? Kieselsteine???

Fazit: ?

Vermis (0 / 5)

Die beiden Milchmann-Schnipsel aus der Sammlung Blut sind absolut einzigartig. Man kann es wohl Kings Alkohol- und Drogenzeit zuschreiben, warum diese zwei Kurzgeschichten hier veröffentlicht wurden. Und nach dem Lesen beider Schnipsel (Denn mehr sind sie nicht) hätte ich tatsächlich gerne mal The Milkman gelesen, wenn auch nur um zu sehen, ob die Geschichten im Kontext mehr Sinn ergeben. In einer richtigen Handlung hätten die fiesen Überaschungslieferungen von Milchmann Spike vielleicht was, aber so nicht. Obwohl, die Geschichte wird zumindest irgendwo witzig, wenn ich mir vorstelle, wie so ein psychisch gestörter Milchmann die Kunden mit solchen Streichen veräppelt.

Fazit: Kauft die Milch im Supermarkt!


V E Artikel über Morgenlieferung
KurzgeschichteSammlungInhaltsangabeRezension
Charaktere: Nella MackenzieSpike MilliganJohnny Rockwell
Sonstiges: Große Räder (verwandte Kurzgeschichte) • Livraisons Matinales (Dollarbaby) • Spikes Morgenlieferung