Nachtschicht: Rezension

Version vom 5. Mai 2016, 11:19 Uhr von Vermis (Diskussion | Beiträge)

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Mr. Dodd (4 / 5)

Mit den Kurzgeschichten werde ich immer noch nicht richtig warm. Zumindest ist Nachtschicht besser als Blut.

Nur selten gelingt es King eine wirklich einprägsame Geschichte mit guter Idee, guter Umsetzung und glaubwürdigen Charakteren zu entwerfen. Die beste ist für mich Kinder des Mais und auch die beiden Salem's Lot-Geschichten sind definitiv eine Glanzstunde seines Könnens. Beeindruckt war ich außerdem von Schlachtfeld und Quitters, Inc.

Für die restlichen Geschichten zieht sich ein Motto wie ein roter Faden durch: Stark angefangen, schwach zu Ende geführt. Über mehrere Seiten schafft es King mit sympathischen Charakteren, einer guten Idee und einer spannenden Handlung zu trumpfen, dann folgt meist ein lächerliches Ende mit irgendeinem Horrorelement, das in die bisherige Geschichte gar nicht passt. Tiefpunkt ist hier Der Wäschemangler.

Wenigstens enthält diese Sammlung keinen Total-Flop. Die 4 Punkte sind ein gutes Resultat, auch wenn der Reiz der Romane hier fehlt.

Vermis (4 / 5)

Die Sammlung Nachtschicht wird vom Großteil der Kingfans als DIE Kurzgeschichtensammlung schlechthin bezeichnet, aber warum das so ist, werde ich nie so Recht verstehen. Es gibt hier zwar einige sehr gute Geschichten, wie etwa Briefe aus Jerusalem, Kinder des Mais oder Der Mann, der Blumen liebte. Aber auch mittelmäßiges wie Die letzte Sprosse, Graue Masse oder Manchmal kommen sie wieder.

Und auch schlechtes und/oder lächerliches ist dabei, wie Der Rasenmähermann, Lastwagen, Nächtliche Brandung und Der Wäschemangler. Die Sammlung ist durchwachsen, gute und schlechte Geschichten wechseln sich ab. Positiv anzumerken ist die Abwechslung: Eine Lovecraftsche Story, dann mal Science Fiction und natürlich Horror.

Insgesamt eine gute Sammlung, in der King mit dem Horror gleich zur Sache kommt. Seine zum Nachdenken anregenden Geschichten aus späteren Sammlungen gefallen mir persönlich jedoch besser.