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Friedhof der Kuscheltiere: Unterschied zwischen den Versionen

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Waren Stephen Kings vorhergehenden Werke durchaus dem [[Fantasy]]-Genre zuzuordnen, hat er in dem Roman ''Friedhof der Kuscheltiere'' erstmals ein klassisches Thema der Horrorliteratur thematisiert: den [[Tod]]. Eindringlich und gesellschaftskritisch hat King das Thema Tod inszeniert. Der Verlust seines geliebten Sohns Gage wird durch Louis einfach geleugnet, obwohl dieser als Arzt es besser wissen müsste.
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Waren Stephen Kings vorhergehenden Werke durchaus dem Fantasy-Genre zuzuordnen, hat er in dem Roman ''Friedhof der Kuscheltiere'' erstmals ein klassisches Thema der Horrorliteratur thematisiert: den Tod. Eindringlich und gesellschaftskritisch hat King das Thema Tod inszeniert. Der Verlust seines geliebten Sohns Gage wird durch Louis einfach geleugnet, obwohl dieser als Arzt es besser wissen müsste.
  
Der deutsche Titel des Romans ist etwas unglücklich gewählt. Tatsächlich geht es ja nicht um [[Kuscheltier]]e, sondern um Haustiere wie Katzen und Hunde (wenn auch diese gemeint sein könnten). Nicht berücksichtigt ist auch die beabsichtigte kindliche Fehlschreibung im Original (''sematary'' für ''cemetery'').
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Der deutsche Titel des Romans ist etwas unglücklich gewählt. Tatsächlich geht es ja nicht um Kuscheltiere, sondern um Haustiere wie Katzen und Hunde (wenn auch diese gemeint sein könnten). Nicht berücksichtigt ist auch die beabsichtigte kindliche Fehlschreibung im Original (''sematary'' für ''cemetery'').
  
 
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Version vom 20. Mai 2006, 23:06 Uhr

Vorlage:Romanbox Friedhof der Kuscheltiere ist ein Roman des Schriftstellers Stephen King aus dem Jahr 1983 und gilt weithin als das beste sowie kommerziell erfolgreichste Werk des Autors. Der Roman wurde durch den Verlag Double Day 1983 unter dem Originaltitel Pet Sematary veröffentlicht. Die deutsche Übersetzung von Christel Wiemken wurde durch den Hoffmann & Campe-Verlag herausgegeben. Das Buch wurde 1989 von der Regisseurin Mary Lambert verfilmt. Ein Remake des Films ist bereits angekündigt worden, die Rolle des Louis Creed soll George Clooney übernehmen. 1992 erschien das Sequel Friedhof der Kuscheltiere 2.

Handlung

Dr. Louis Creed übernimmt den Posten als Leiter der Krankenstation der Universität von Maine. Gemeinsam mit seiner Frau Rachel und den Kindern Elli und Gage bezieht er ein idyllisches Einfamilienhaus in der fiktiven Kleinstadt Ludlow nahe der Route 15. Louis entwickelt eine Freundschaft zu seinem Nachbarn Jud Crandall, der viel Wissenswertes über Ludlow zu erzählen weiß und der Familie schließlich auch den Tierfriedhof (engl.: Pet cemetery) von Ludlow zeigt.

Die kleine Familie lebt sich schnell in Ludlow ein, doch die Arbeit auf der Krankenstation beginnt für Louis Creed mit einem Schock. Der Student Victor Pascow wird beim Joggen durch einen Lastwagen angefahren und stirbt noch auf der Krankenstation. Pascow röchelt Louis mit seinen letzten Worten eine Warnung entgegen.

Während Rachel mit den Kindern auf Besuch bei ihren Eltern weilt, wird der Kater der Familie, Winston Churchill (kurz: Church), von einem Lastwagen an der Route 15 überfahren. Jud führt Louis noch am selben Abend zum Tierfriedhof, um den Kater zu beerdigen. Zu Louis Überraschung führt er ihn jedoch auf ein verstecktes Felsplateau hinter dem Tierfriedhof, einen Friedhof der Micmac-Indianer. Nachdem Louis Church begraben hat, erscheint der Kater am nächsten Tag im Hause der Creeds. Doch die "Wiedergeburt" des Katers hat auch Schattenseiten: Er riecht penetrant nach Erde und sein Wesen ist auf beunruhigende Weise verändert. Wenige Zeit später wird auch Gage von einem Lastwagen auf der Route 15 überfahren und getötet. Louis trifft die folgenschwere Entscheidung, seinen Sohn ebenfalls auf dem Felsplateau zu beerdigen, obwohl Jud ihn eindringlich davor warnt.

Wissenswertes

Waren Stephen Kings vorhergehenden Werke durchaus dem Fantasy-Genre zuzuordnen, hat er in dem Roman Friedhof der Kuscheltiere erstmals ein klassisches Thema der Horrorliteratur thematisiert: den Tod. Eindringlich und gesellschaftskritisch hat King das Thema Tod inszeniert. Der Verlust seines geliebten Sohns Gage wird durch Louis einfach geleugnet, obwohl dieser als Arzt es besser wissen müsste.

Der deutsche Titel des Romans ist etwas unglücklich gewählt. Tatsächlich geht es ja nicht um Kuscheltiere, sondern um Haustiere wie Katzen und Hunde (wenn auch diese gemeint sein könnten). Nicht berücksichtigt ist auch die beabsichtigte kindliche Fehlschreibung im Original (sematary für cemetery).