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Charlie Tschuff-Tschuff: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 21. Januar 2008, 22:58 Uhr

Allgemein

Aus Stephen Kings Roman tot:

Charlie Tschuff-Tschuff (engl.: Charlie the Choo-Choo) ist ein fiktiver Roman des Schriftstellers Beryl Evans. Jake Chambers kauft das Buch einer inneren Stimme folgend (zusammen mit Ringelrätselreihen) in Calvin Towers Buchladen Manhattaner Restaurant für geistige Nahrung.

Inhaltsangabe

Charlie Tschuff Tschuff.jpg
Bob Brooks, der von allen nur Lokführer Bob genannt wird und für die Eisenbahngesellschaft von Mittwelt arbeitet (für die er die Strecke TopekaSt. Louis abfährt), ist überall beliebt. Vor allem Kinder lieben das laute WUH-HUUU des Zugs. Doch niemand kennt Bobs süßes Geheimnis: Nur er weiß nämlich, dass sein Zug, Charlie Tschuff-Tschuff, in Wirklichkeit lebt, sich selbst Kohle nachlädt und sprechen kann (rechts: Illustration aus dem Buch von Beryl Evans).
Charlie selbst hat sich ihm eines Tages offenbart und ihn einfach mit seiner leisen, brummigen Stimme angesprochen; Bob konnte es erst glauben, als Charlie von selbst seine Pfeife blasen ließ. Charlie hat jedoch eine Angewohnheit, an die Bob sich erst gewöhnen muss: Wann immer Bob ihm eine direkte Frage stellt, beginnt Charlie zu singen; in seinem Liedtext geht es darum, dass er keine dummen Fragen mag.
Bob ist einsam, denn seine Frau ist vor Jahren in New York verstorben; so wird Charlie sein bester Freund. Bald aber ist das Glück zu Ende, denn Charlie ist nicht mehr der jüngste und soll von einer nagelneuen Maschine ersetzt werden. Das will Bob sich nicht gefallen lassen und beschwert sich bei Mr. Martin, dem Vorstand selbst. Aber der war es, der die neue Lok angefordert hatte; Charlie landet im wahrsten Sinn des Wortes auf dem Abstellgleis von St. Louis. Dort rostet er vor sich hin, vor allem auch deshalb, weil er oft vor Einsamkeit weinen muss.
Auch Bob hängt seinen Job an den Nagel. Mr. Martin hat Mitleid und erinnert sich daran, dass einst seine Tochter Susannah viel Spaß mit Charlie hatte. Er will Bob einen neuen Job geben, doch der lehnt ab und will stattdessen lieber die alten Maschinen putzen. Seine Arbeitskollegen verspotten ihn dafür, dass er nicht akzeptieren kann, dass die Welt sich weiterbewegt hat. Häufig noch sucht Bob den Kontakt zu Charlie, der ihm jedoch immer seltener antworten will.
Eines Tages kommt Mr. Martin zu einer Inspektion nach St. Louis – und als er von dort aus zu einem Konzert seiner Tochter fahren will, will die neue Bahn einfach nicht anspringen. Bob reagiert sofort, wirft sich in die alte Dienstkleidung und bietet Mr. Martin eine Fahrt mit Charlie an, den er immer gut in Schuss gehalten hat. Und so fährt Charlie wieder, und Mr. Martin ist von der Kraft der alten Lok begeistert.
Auf dem Rückweg nimmt Mr. Martin seine Tochter mit, die ebenfalls wieder ganz begeistert ist von Charlie. Da hat Mr. Martin eine Idee: Charlie darf nicht ausrangiert werden – er wird seinen Lebensabend in einem Freizeitpark für Kinder verbringen. Und dort lebt er bis heute mit dem Lokführer Bob und beglückt viele Kinder.

Bezug zur Welt des Revolvermanns

Als Jake die Geschichte erstmals liest, sprechen ihn einige Wendungen seltsam an, die er sofort unterstreicht: Die Eisenbahngesellschaft von Mittwelt – Lokfahrer Bob – eine leise, brummige Stimme – WUH-HUUU – der erste richtige Freund, seit seine Frau vor Jahren in New York gestorben war – Mr. Martin – die Welt hat sich weiterbewegt – Susannah.

  • Mit Mittwelt ist natürlich Roland Deschains Heimat gemeint.
  • Mr. Martin ist eine deutliche Anspielung auf den Zauberer Marten.
  • Der Ausdruck "Die Welt hat sich weiterbewegt" ist in der Welt des Revolvermanns ein geflügeltes Wort.
  • Susannah spielt freilich auf Susannah Dean an.
  • Charlie wird sich später als Gegenstück zu dem Monozug Blaine erweisen.

Vorkommen außerhalb des DT-Zyklus

Außer im Dunkler-Turm-Zyklus ist von Charlie Tschuff-Tschuff auch die Rede in:

Die Protagonisten des Romans treffen auf einem Rummelplatz auf einen Zug mit dem Namen Charlie the Choo-Choo.