George Bruckner

Version vom 7. Dezember 2007, 23:46 Uhr von Andreas (Diskussion | Beiträge) (wohooo charas geschafft)


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George Bruckner ist ein fiktiver Charakter aus Stephen Kings Kurzgeschichte Die Meerenge (orig. The Reach).

George ist 11 und Opfer verschiedener Täter. Da ist sein älterer Bruder Buddy, der ihn aufzieht (mit Heather MacArdle beispielsweise), ihn herumkommandiert, jagd und foltert. Da ist der Mann der seinen Vater ermordet hat und deswegen im Gefängnis sitzt. Da sind seine Onkel und Tanten, die ihn und seine Mutter dazu zwingen mit einer sehr gefährlichen Frau umzugehen.

Diese Frau ist Omi und George hat sich schon immer vor ihr gefürchtet. Vor allem vor ihrer Masse. Omi quoll förmlich über ihren Lieblingsstuhl und später konnte sie sich nur mit der Hilfe von zwei Leuten bewegen um wenige Schritte zu gehen. Doch die Masse ist - im wahrsten Sinne des Wortes - greifbar, weltlich. Georges größere Angst ist vor der okkulten Kraft seiner Großmutter.

Er hat genug mitgehört um sich ein eigenes Bild zu machen. Er hat gehört, dass Omi für den Tod vieler Menschen verantwortlich sein muss. Für ihren eigenen Sohn, für ihren Mann, für Mrs. Harham. Dagegen sind die Quälereien von Buddy ein Kinderstreich.

So ist es nicht verwunderlich, dass er Angst hat, als seine Mutter zu seinem Bruder muss. Dieser verletzte sich beim Sport und liegt am 05. Oktober in Lewiston im Krankenhaus. Gerade der Tag an dem Omi beschließt zu sterben. Doch George weiß es nicht, als seine Mutter ihn verlässt. Anfangs beruhigt er sich ein wenig, als alles normal verlaufen zu scheint. Er ist auf alles vorbereitet. Kennt die Anleitungen für Omis salzfreies Essen, für ihren Tee, kennt die Nummer von Dr. Arlinder, Omis Arzt. Doch auf ihren Tod war er nicht vorbereitet. Er ist geschockt, vielmehr noch als das Telefon (ein Gemeinschaftsanschluss unter anderem mit Henrietta Dodd) nicht funktioniert und langsam ein Sturm aufzuziehen scheint. Seine Angst verwandelt sich in Schrecken, als er miterleben muss, wie sich Omi von den Toten erhebt.

Er versucht von ihr zu fliehen, versucht ihr die Worte entgegenzuwerfen, die ihm Tante Flo als schwacher Versuch einer Deus Ex Machina beibringt (sie ruft just in dem Moment an, als Omi in der Küche Jagd auf ihren Enkel macht). Doch ohne Erfolg. Omis Hände schließen sich um seine Kehle und drücken unbarmherzig zu.

Wenig später ist der Sturm verzogen, Omi liegt tot in ihrem Bett und Georges Mutter kommt nach Hause. Auch George geht es wieder gut. Viel besser sogar als vorher. In weiser Voraussicht, dass Tante Flo ihn komprimitieren könnte, hat er sie - über eine Entfernung von mehr als 2.000 Meilen - mit ein paar Worten umgebracht und als sich Georges Augen wie die Geschichte schließen ist er guter Hoffnung, dass er von seinem Bruder Buddy in Zukunft nicht mehr so gequält wird.

Parallelen

Wiedereinmal wird ein George (Betonung auf 'e'; Aussprache wie Georgie) Opfer eines Dämons. In ES ist es George Denbrough, der von Pennywise auf brutale Weise ermordet wird und gegen den Club der Verlierer später von dem Dämon eingesetzt wird.