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Brennen muss Salem: Inhaltsangabe (Teil II)

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Überblick
Stephen Kings Roman Brennen muss Salem ist untergliedert in einen Prolog, drei Teile mit insgesamt 15 Kapiteln und einen Epilog.
Dieser Teil II umfasst alle Kapitel ab Kapitel 10.
Zu Teil I geht es hier entlang!

(Noch immer Zweiter Teil)

Kapitel 10: Salem's Lot (III)

Die Stadt Jerusalem's Lot birgt viele Geheimnisse, die nicht einmal die Alteingesessenen kennen. Der Leser erfährt von Morden, davon, dass Hubie Marsten seine Frau vor ihrer Ermordung folterte, von versteckten Schätzen, die selbst von ihren Besitzern vergessen wurden, davon, dass das berühmte Feuer von 1951 gelegt worden war, von versteckten Pornoheften und Transvestiten.
Und nach der Ankunft von Richard Straker und Kurt Barlow entstehen neue Geheimnisse: Niemand weiß davon, dass Carl Foreman die Wiedergeburt von Mike Ryerson miterlebte, der auf der Totenbahre plötzlich die Augen aufschlug oder dass der Untote Danny Glick gerade jetzt das Baby Randy McDougall tötet.
Sandy McDougall entdeckt ihr totes Baby und verliert den Verstand: Sie setzt es in seinen Stuhl und füttert es trotzdem – erst als das Essen wieder aus Randys Mund fällt, bricht sie zusammen.
Tony Glick findet seine Frau im Wohnzimmer liegen – sie ist apathisch und blass und erinnert sich an ihren Traum: Danny habe sie in der Nacht besucht und wieder an ihrer Brust gesaugt.
Im Krankenhaus versucht Ben erneut, Susan von der Vampir-Theorie zu überzeugen. Sie sucht nach Lücken in dieser Idee, doch alle Ansätze, Matt als Scharlatan zu entlarven, verlaufen im Sand. Ben besucht den schlafenden Matt und hängt ihm ein Kruzifix um.
Die Polizei findet derweil Floyd Tibbits tot in seiner Zelle.
Zwei Arbeiter suchen auf der Müllhalde nach Duds, können ihn aber nirgends finden. Zu ihrer Überraschung ist die Tür zu seiner Hütte von innen verschlossen, er jedoch verschwunden.
Corey Bryant wird von Bonnie Sawyers Ehemann kurz vorm Sex von Ehemann Reggie Sawyer überrascht. Er macht Corey psychologisch fertig: Er muss sich die von Reggie gehaltene Schrotflinte in den Mund stecken – als Reggie abdrückt und sich zeigt, dass die Waffe nicht geladen ist, bricht Corey bewusstlos zusammen. Während Reggie sich um seine Frau kümmert, kommt Corey wieder zu sich und flieht. Auf der Straße läuft er Kurt Barlow über den Weg ...
In der Leichenhalle in Portland stellt man fest, dass die neu angelieferten Leichen von Floyd Tibbits und Randy McDougall verschwunden sind.
Mark Petrie wacht auf und sieht Danny Glick vor seinem Fenster schweben. Er möchte herein, um mit Mark zu spielen, und Mark hat das starke Bedürfnis, tatsächlich das Fenster aufzumachen. Doch er kennt die Vampirregeln und reißt sich rechtzeitig zusammen. Er packt ein Plastikkreuz, das auf seinem Spielfiguren-Friedhof steht und presst es an Dannys Wange, woraufhin der Vampir schreiend flieht.

Kapitel 11: Ben (IV)

Ben und Susan besuchen Matt, dem es wieder erheblich besser geht. Wieder diskutieren sie die Vampir-Theorie und einigen sich schließlich darauf, so zu handeln, als entspräche sie der Wahrheit – immerhin kann dies nicht schaden. Sie schmieden erste Pläne: Matt will sich in der Bibliothek über Vampirismus kundig machen; sie wollen den Arzt Jim Cody dazu bringen, Danny Glick zu exhumieren (auch wenn sie nicht viel Hoffnung haben, dass er da einwilligen wird – stattdessen werden sie im Falle einer Ablehnung das Grab beobachten); das Marstenhaus soll endlich aufgesucht werden; sie werden Pater Callahan um Beistand bitten.
Ben und Susan vertrauen sich voll und ganz Dr. Cody an, der erstaunlich offen mit ihrer Theorie umgeht und sich sogar bereit erklärt, die Exhumierung von Danny Glick einzuleiten. Als Ben und er diesbezüglich bei den Glicks vorstellig werden wollen, erfahren sie schockiert vom Tod der Mutter. Doch Dr. Cody versucht, die Situation positiv zu nutzen: Er überredet den Leichenbestatter, einen Bekannten von Cody, sie über Nacht mit der Leiche allein zu lassen, um sie besser unter die Lupe nehmen zu können.
Währenddessen schreitet völlig unerwartet Susan zur Tat. Sie kann trotz allem ihre anfänglichen Zweifel nicht abschütteln und beschließt, zum Marstenhaus zu fahren, um endlich Nägel mit Köpfen zu machen. Sie schleicht sich aus sicherer Entfernung an, aber sie wird überrascht, als jemand sich von hinten an sie heranschleicht.
Allein mit Marjorie Glicks Leiche treffen Cody und Ben ihre Vorbereitungen: Aus zwei Spachteln und einem Heftpflaster basteln sie ein Behelfskreuz und versuchen, es mit den Sprüchen aus der Bibel zu heiligen. Zu ihrer beider Überraschung beginnt das Kreuz tatsächlich in Bens Hand zu glühen – als sich Marjories Körper auch schon unter dem Leichentuch bewegt.
Die Vampirin geht sofort auf die beiden Männer los. Ben kann sie kurz abwehren, aber als sie auf Cody losgeht, ist er wie paralysiert. Bevor Ben sie von dem Arzt wegreißen kann, hat sie ihre Zähne schon in dessen Hals geschlagen. Ben sticht mit dem Kreuz auf sie ein, woraufhin sich Marjorie bald wie Rauch auflöst.
Cody ist verzweifelt und versucht, sich mit einem Desinfektionsmittel und einer Tetanusspritze zu retten; in der Tat scheint es zu wirken: Als Ben ihm das Kreuz umlegt, kann es ihm nichts anhaben, obwohl er es unmittelbar nach dem Biss bereits gescheut hatte.
Schnell legen sie sich eine gemeinsame Geschichte zurecht (jemand habe sie beide niedergeschlagen und die Leiche gestohlen – wohl derselbe, der auch schon die toten Körper von Floyd und dem Baby entwendet hatte) und benachrichtigen die Polizei. Obwohl die Beamten sofort Verdacht schöpfen und die dünne Geschichte nicht glauben wollen, haben sie keine gegenteiligen Beweise und müssen die beiden laufen lassen.

Kapitel 12: Mark

Auch Mark ist unterwegs zum Marstenhaus, da auch er den Ursprung des Vampirismus dort vermutet. Er läuft Susan über den Weg und sie tauschen ihre Geschichten aus. Gemeinsam lugen sie durch die Fenster ins Innere – als sie es verlassen glauben, brechen sie kurzerhand ein. Drinnen stinkt es, alles wirkt alt, der Küchenboden ist durchlöchert. Mark will in den Keller eindringen, als Straker wie aus dem Nichts auftaucht und ihn niederstreckt.
Mark wird von Straker brutal gefesselt und für die Ankunft von Kurt Barlow in jenem Raum liegen gelassen, wo Hubert Marsten sich einst erhängte. Doch Mark, der ein Buch über Houdini gelesen und sich ein paar Tricks abgeschaut hat, kann sich in mühsamer Kleinstarbeit von dem Seil befreien und den zurückkommenden Straker mit einem Stuhlbein zu Boden knüppeln. Mark versucht, Susan zu helfen, die im Keller ihres Schicksals harrt, aber dann muss er hören, dass Barlow schon dort unten ist. Er weiß, dass er keine Chance hat und flieht.
Es dauert nicht lange, da sieht er Susan wieder: Sie ist ein Vampir geworden und bittet an seinem Fenster um Einlass. Auch sie wehrt er mit dem Kreuz ab und fragt sich, ob sie sich wohl jetzt Ben krallen würde.

Kapitel 13: Pater Callahan

Matt vertraut sich voll und ganz Pater Callahan an, der sich als großer Fan des Okkulten erweist. Nach langem Zögern und einer philosophischen Hinterfragung seiner Aufgaben als Priester stimmt er schließlich Matts Plänen zu. Was bleibt ist jedoch die Angst um seine unsterbliche Seele.

Dritter Teil: Die verlassene Stadt

Kapitel 14: Jerusalem's Lot (IV)

Am Morgen des 06. Oktober ist Jerusalem's Lot tot, auch wenn es niemand merkt. Das Leben geht scheinbar normal weiter, verschwundene Personen werden von keinem vermisst, überall fallen Vampire über die Menschen her; Susan etwa holt sich Polizist McCaslin.
Unterdessen sucht Mark Ben Mears bei Eva Miller auf – ihr Zusammentreffen wird für beide zu einem intensiven Erlebnis, gerade so als spürten sie ihre künftige Bedeutung füreinander. :Für Ben bricht nach Mirandas Tod erneut eine Welt zusammen, als er von Susans Verwandlung in einen Vampir erfahren muss.
Er schwört Rache und nimmt Mark mit ins Krankenhaus, wo sie mit Matt und Dr. Cody endgültig Pläne schmieden, Barlow noch an jenem Tag, vor Einbruch der Nacht, das Handwerk zu legen. Matt hat sich mittlerweile komplett in die Thematik des Vampirismus eingelesen und gibt den Vampirjägern Instruktionen für ihre bevorstehende Hatz.
Jim Cody, Ben und Callahan tauschen ihre Geschichten aus, dann hört Callahan ihre Beichten, um ihre Seelen rein zu machen. Später kaufen sie soviel Knoblauch wie sie auftreiben können und fahren, bewaffnet mit angespitzten Baseball-Schlägern, zum Marstenhaus.
Dort angekommen übernimmt Callahan das Kommando: Mit Hilfe seines Kruzifixes sprengt er das Schloss an der Eingangstür, und sie begeben sich sofort nach oben, um nach Straker zu sehen. Barlow hatte keine Verwendung mehr für einen Untertan, der sich von einem Kind überrumpeln ließ: Straker hängt ausgeblutet kopfüber von jenem Balken, an dem sich bereits Hubert Marsten erhängte.
Im Keller stellen sie fest, dass Barlow längst geflohen ist; doch er hat ihnen einen Brief hinterlassen, in dem er sie alle einzeln anspricht und ihnen ein schreckliches Schicksal prophezeit. Fast spöttisch hat er Susan dagelassen – damit sie sich aufwärmen können für den Kampf gegen ihn.
Es ist an Ben, sich zu beweisen. Er bringt es fast nicht über sich, doch dann fasst er sich ein Herz und rammt den Pfahl mit Hilfe eines Hammers in Susans Brust. Kaum hat er das grausige Werk vollbracht, flieht Ben aus dem Haus, um an frische Luft zu kommen.
Es wird bereits dunkel, als Jim und Ben wieder zu Matt zurückkehren und Bericht erstatten; Mark und Callahan sind unterdessen unterwegs zu Marks Eltern, um sie in alles einzuweihen. Dies – die Spaltung der Gruppe – hält Matt für einen kapitalen Fehler und ermahnt die beiden, den Jungen und den Priester sofort zurückzupfeifen. Es ist aber bereits zu spät – das Telefon der Petries ist schon außer Gefecht.
Henry Petrie, Marks Vater, glaubt nicht ein Wort und ist bestürzt darüber, dass Callahan seinen Sohn in eine derart durchgedrehte Geschichte mit hineinzieht, bei der offenbar sogar ein Mord (an Susan) begangen wurde. Doch ihm bleibt nicht viel Zeit sich aufzuregen, als wie aus dem Nichts Kurt Barlow höchstselbst über ihn und seine Frau herfällt und ihre Köpfe so heftig zusammenschlägt, dass Marks Eltern tot zu Boden sinken.
Dies ist Pater Donald Callahans großer Augenblick, seine Chance des Widerstandes gegen das ultimativ Böse, ein Moment, den er (wie in Wolfsmond klar wird) immer wieder durchleben wird: Anfangs drängt sein Kruzifix den Vampir noch effektiv in die Enge und erlaubt es Mark zu fliehen. Als der Junge weg ist – er hat Barlow angespuckt und Rache geschworen, bevor er davonrannte –, konzentriert sich Barlow ganz auf den Priester, der nun plötzlich Zweifel in sich aufkommen spürt. Augenblicklich erlischt das leuchtende Kreuz, das nur mit reinem Glauben als Waffe funktionieren kann. Barlow nimmt es ihm einfach aus der Hand, zerbricht es und wirft es zu Boden. Spöttisch will Barlow den Priester für seine Anmaßung bestrafen: Er zwingt ihn, von seinem, Barlows, Blut zu trinken.
Ann Norton, Susans Mutter, hat den Verstand verloren. Unter Barlows Kontrolle ist es ihre Aufgabe, Matt im Krankenhaus mit der Waffe ihres Mannes zu erschießen. Ein zufällig agierender Besucher und ein Pfleger können Ann jedoch noch an der Rezeption entwaffnen und niederschlagen.
Mark ist entkommen und stößt im Krankenhaus wieder zu den anderen. Er ist natürlich wegen des Todes seiner Eltern völlig verzweifelt, aber zu allem entschlossen.
Pater Callahan taumelt durch die Straßen von Jerusalem's Lot und spürt, dass er gebrandmarkt ist: Die Vampire halten sich von ihm fern. Als er versucht, in seiner alten Kirche Zuflucht zu finden, stößt diese ihn ab – Schmerz durchzuckt ihn wie ein Blitz und er wird durch die Luft geschleudert. Er ist unrein und verstoßen.
Weitere Planung ist nötig. Bei Barlows Angriff auf Mark ist dem Jungen aufgefallen, dass der Vampir blaue Kreidespuren an den Fingern hatte. Dadurch schließen sie, dass Barlow sich in einer alten, verlassenen Schule verstecken könnte.
Pater Callahan nimmt den erstbesten Bus aus Jerusalem's Lot heraus, der zufällig nach New York führt. Seine Spur verliert sich, als er bei einem Zwischenstopp beschließt, sich wieder ganz dem Alkohol hinzugeben. (Erst in Wolfsmond, einem etwa 30 Jahre später geschriebenen Buch, führt Stephen King seine Geschichte fort.)
Nun werden verschiedene Einzelschicksale in The Lot weiterverfolgt: Der gefürchtete Busfahrer Charles Rhodes wird von einer Horde Vampirkinder überfallen; Susans Mutter Ann stirbt plötzlich im Krankenhausfahrtstuhl (die genaue Todesursache bleibt offen); Eva Miller wird im Schlaf von Ed Craig gebissen und zieht mit ihm davon in die Nacht; Sheriff Gillespie beschließt, irgendwie die Nacht rumzukriegen und dann zu verschwinden; überall 'bewaffnen' sich die Überlebenden mit religiösen Symbolen, obwohl sie nicht wissen, was eigentlich genau in Salem los ist; Reggie Sawyer wird von dem Vampir Bryant erledigt.
Jim, Ben und Mark machen sich am nächsten Tag auf die Jagd. In Barlows Immobilienladen finden sie Mike Ryerson in einem Sarg liegen; da sie noch keine Pfähle haben, merken sie sich ihn jedoch nur vor.
Sie gehen weiter zum Haus der Petries. Mark bleibt draußen, während Ben und Jim die toten Petries notdürftig zudecken und im Keller nach Holz für Pfähle suchen.
Dort wird ihnen die Aussichtslosigkeit ihrer Lage bewusst – schließlich aber wollen sie ihre Mission durchziehen. Allerdings machen sie einen Rückzieher und verschieben die grauenvolle Arbeit des Pfählens auf morgen; heute wollen sie nur die Verstecke der Vampire ausfindig machen und markieren. Beide wissen, dass sie Ausflüchte machen, sprechen es aber nicht offen aus.
Während Ben sich mit Hilfe der Drehbank der Petries an die Arbeit macht, Pfähle zu spitzen, ziehen Jim und Mark weiter.
Die McDougalls sind alle Vampire. Mark hat die Idee zu versuchen, die reglosen Vampire ans Tageslicht zu ziehen. Sie packen Roy und schleifen ihn vor die Tür. Als das direkte Tageslicht ihn trifft, beginnt ein schreckliches Schauspiel, denn Roy versucht leidend und schwerfällig, in den Schatten zu kriechen, während seine Haut sich gelb verfärbt und sich zu verflüssigen beginnt. Als er den Schatten erreicht, bringen es die beiden nicht über sich, ihn wieder in die Sonne zu ziehen und gehen weiter.
Auch die Nachbarn der McDougalls sind verwandelt. Dort passiert es: Jim sieht einen kleinen Spielzeug-Billardtisch, seine Gedanken schlagen den Bogen zu blauer Kreide, wandern sofort weiter zu Eva Miller, von der er weiß, dass sie im Keller einen alten Billardtisch ihres Mannes stehen hat und ziehen den Schluss, dass Barlow dort Unterschlupf gefunden hat. Sofort brechen sie dorthin auf.
Während Mark sich auf die Suche nach einer Taschenlampe macht, geht Jim bereits vorsichtig die ersten Stufen in den Keller hinab, übersieht jedoch die tödliche Falle: Nach zwei Stufen ist die Treppe abgesägt; Jim stürzt ab und wird auf extra dafür präparierten Messern aufgespießt.
Völlig entsetzt schnappt Mark sich das Auto und manövriert es zurück zu seinem Elternhaus, wo er sich bei Ben ausweint. An einer Tankstelle wollen sie Matt im Krankenhaus anrufen, um das weitere Vorgehen zu besprechen, doch dort wartet schon die nächste Hiobsbotschaft: Matt hatte einen zweiten Herzinfarkt, den er nicht überlebte.
Ben und Mark sind die letzten Überlebenden und suchen nach weiteren Verbündeten im Kampf gegen die Vampire. Zu ihrem Entsetzen verweigert Sheriff Gillespie jedoch die Zusammenarbeit; er will mit Vampiren nichts zu tun haben und reagiert mit sarkastischem Humor auf Bens Nachfragen.
Sie sind auf sich allein gestellt und bewaffnen sich mit kleinen Fläschchen voller Weihwasser. Zusammen klettern sie in Eva Millers Keller, wo Ben den toten Jim betrauert, dann aber seiner Pflicht nachgehen muss. Sie finden eine mit einem Vorhängeschloss gesicherte Tür (siehe auch hier). Als Ben seine Axt mit Weihwasser benetzt, fühlt er eine ungeahnte Kraft in sich aufsteigen und verarbeitet die Tür kurzerhand zu Kleinholz. Sie finden verschiedene Särge (für die ehemaligen Bewohner des Mietshauses), machen sich aber über Barlows Sarg her.
Wenige Minuten vor Sonnenuntergang ist Barlow noch nicht in der Lage zu fliehen, aber er kann die Augen öffnen und schafft es sofort, Mark zu hypnotisieren, sodass der auf Ben losgeht, bis dieser ihm mit der Faust ins Gesicht schlagen muss. Die Zeit verfliegt, doch gerade als Barlow sich erhebt, ist Ben zur Stelle: Er rammt den Holzpfahl in Barlows Herz und hämmert wie ein Verrückter auf ihn ein, bis der Obervampir sich in Sekundenschnelle in Nichts auflöst.
Für heute reicht es ihnen und sie machen sich aus dem Staub, raus aus Jerusalem's Lot.

Kapitel 15: Ben und Mark

Sie verbringen die Nacht in einem Motel in New Hampshire, während in Jerusalem's Lot die Vampire wieder unterwegs sind: Larry Crocket geht auf Beutefang; die Klatschtante Mabel Werts wird ein Opfer – doch die Stadt passierende Touristen sind völlig ahnungslos.
Am nächsten Tag kehrt Ben allein zurück. Er zerstört sein Manuskript und beerdigt Jim sowie Marks Eltern. Daraufhin verlässt er die Stadt für lange Zeit.

Epilog

Von November 1975 bis Juni 1976 verfolgt Ben die Ereignisse in Jerusalem's Lot und sammelt entsprechende Zeitungsausschnitte. Es dauert bis zum 06. Oktober (exakt ein Jahr später), bis sie endlich wieder Mut und Kraft gesammelt haben. Sie kehren zurück und setzen die gesamte Stadt in Brand. Ihr Plan ist einfach: Sie wollen die Vampire aufscheuchen und so viele wie möglich töten, um in den folgenden Tagen wieder auf Vampirjagd gehen zu können.