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Lastwagen: Inhaltsangabe: Unterschied zwischen den Versionen

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Drinnen versucht der [[Imbisskoch]], mit seinem Radio ein Signal zu empfangen, als plötzlich ein Mann namens [[Snodgrass]] die Beherrschung verliert und nach draußen stürmt. Augenblicklich rasen zwei Lastwagen auf ihn los; einer erwischt ihn und schleudert ihn in einen Abwassergraben.  
 
Drinnen versucht der [[Imbisskoch]], mit seinem Radio ein Signal zu empfangen, als plötzlich ein Mann namens [[Snodgrass]] die Beherrschung verliert und nach draußen stürmt. Augenblicklich rasen zwei Lastwagen auf ihn los; einer erwischt ihn und schleudert ihn in einen Abwassergraben.  
  
Ein [[Jerrys Freundin|Mädchen]] in der Raststätte reagiert hysterisch und schreit wild um sich; [[Jerry|ihr Freund]] versucht, sie zu beruhigen; ein [[Lastwagenfahrer]] zerbricht vor Entsetzen ein Glas; der Imbisskoch steht da wie versteinert.  
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Ein [[Jerrys Freundin|Mädchen]] in der Raststätte reagiert hysterisch und schreit wild um sich; [[Jerry (Lastwagen)|ihr Freund]] versucht, sie zu beruhigen; ein [[Lastwagenfahrer]] zerbricht vor Entsetzen ein Glas; der Imbisskoch steht da wie versteinert.  
  
 
Die schreckliche Wahrheit ist: In den Lastwagen sitzt niemand. Der Erzähler meint: "Man durfte darüber nicht viel nachdenken. Wenn man darüber nachdachte, musste man verrückt werden."
 
Die schreckliche Wahrheit ist: In den Lastwagen sitzt niemand. Der Erzähler meint: "Man durfte darüber nicht viel nachdenken. Wenn man darüber nachdachte, musste man verrückt werden."

Version vom 22. November 2009, 16:51 Uhr

Inhaltsangabe zu Lastwagen

Stephen Kings Kurzgeschichte Lastwagen ist in der Sammlung Nachtschicht zu finden.

Anmerkung: Die Zwischenüberschriften dienen nur der Orientierung des Lesers und sind nicht von King intendiert.

Snodgrass verliert die Beherrschung

Ein namenloser Ich-Erzähler berichtet von den seltsamen Ereignissen, die sich an Conants Raststätte abspielen.

Auf dem Parkplatz stehen mehrere Lastwagen mit laufenden Motoren; von der Raststätte aus sind zwei Leichen zu sehen: Ein Toter in einem ruinierten Cadillac und ein Mädchen in einem rosa Kleid, das mit dem Gesicht nach unten auf dem Asphalt liegt und von Fliegen umschwärmt ist.

Drinnen versucht der Imbisskoch, mit seinem Radio ein Signal zu empfangen, als plötzlich ein Mann namens Snodgrass die Beherrschung verliert und nach draußen stürmt. Augenblicklich rasen zwei Lastwagen auf ihn los; einer erwischt ihn und schleudert ihn in einen Abwassergraben.

Ein Mädchen in der Raststätte reagiert hysterisch und schreit wild um sich; ihr Freund versucht, sie zu beruhigen; ein Lastwagenfahrer zerbricht vor Entsetzen ein Glas; der Imbisskoch steht da wie versteinert.

Die schreckliche Wahrheit ist: In den Lastwagen sitzt niemand. Der Erzähler meint: "Man durfte darüber nicht viel nachdenken. Wenn man darüber nachdachte, musste man verrückt werden."

Der Erzähler war unterwegs auf der Interstate nach Pelson, als er im Rückspiegel sah, wie ein Lastwagen mehrere Fahrzeuge von der Straße drängte – ein VW-Käfer explodierte in einem Feuerball. Schnell nahm der Erzähler die nächste Ausfahrt und kam an diese Raststätte.

Das Mädchen und ihr Freund erlebten Ähnliches: Ein Greyhound-Bus lief Amok, bis er selbst in Flammen aufging.

Wie auf ein unhörbares Kommando hin schalten draußen alle Lastwagen ihr Fernlicht ein. Der Fahrer kann das alles nicht fassen, weiß er doch seinen eigenen Wagen dort draußen, mit dem er schon sechs Jahre lang unterwegs ist.

Sie spekulieren, wie es sein kann, dass sie in diesem Schlamassel sitzen. Vorerst haben sie drei Theorien für die Alleinfahrt der Lastwagen: elektrische Entladung in der Atmosphäre, Atombombentests oder das Verrücktwerden der Maschinen.

Die Expedition zu den Toiletten

Der Koch ist überzeugt, dass sie hier drin einen Monat überleben könnten, wenn es drauf ankäme; währenddessen bearbeitet der Fahrer den Zigarettenautomat mit einem Brecheisen.

Dem Erzähler fällt ein Kleinlaster auf, der neu zu den Fahrzeugen dazu stößt und gleich einmal die Mädchenleiche überrollt.

Um halb neun fällt unvermittelt der Strom aus, worauf das Mädchen wieder panisch reagiert. Schnell stellen sie Kerzen auf und erkennen die Verschärfung ihrer Lage, denn ohne Kühlung werden ihre Vorräte viel rascher verderben, zudem funktioniert so die Wasserpumpe nicht mehr. Aber sie brauchen Wasser und denken an die Toilettentanks. Leider aber sind die Toiletten außerhalb – man muss aus dem Seitenausgang nach draußen und etwa sechs Meter gehen.

Der Erzähler und der Junge, Jerry, schnappen sich einen Eimer und machen sich auf nach draußen. Keiner der Lastwagen scheint sie zu bemerken, während sie ihre Eimer füllen. Doch kaum treten sie wieder aus den Toiletten, als ein Lastwagen, der auf der Lauer lag, sie angreift. Sie können entkommen, verschütten dabei aber das meiste Wasser.

Mehr, um ihr Gewissen zu beruhigen, verbarrikadieren sich die Gefangenen mit Wandverkleidungen aus Metall; irgendwann ist der Erzähler so müde, dass er einschläft.

Am frühen Morgen erwacht er, weil Snodgrass anfängt, um Hilfe zu schreien. Das Mädchen muss entsetzt feststellen, dass der Mann noch lebt – aber der Erzähler gibt mit voller Absicht vor, nichts zu hören. Er fragt das Mädchen, ob sie Jerry wecken wolle, um zu erfahren, ob er Hilfeschreie vernehme, woraufhin sie selbst meint, auch nichts zu hören ...

Snodgrass weint noch lange ... irgendwann aber ist er still.

"Jemand muss Treibstoff pumpen"

Als die anderen zu sich kommen, bemerkt der Fahrer schnell etwas Positives: Manchen Lastwagen ist bereits der Sprit ausgegangen – und sie können sich unmöglich selbst betanken. Doch sie haben keine Zeit, erleichtert zu sein über diese Erkenntnis, als draußen ein wahres Hupkonzert beginnt. Nur Jerry durchblickt, dass es sich um Morsezeichen handelt; der ehemalige Pfadfinder kann die Botschaft entschlüsseln: Die Lastwagen wollen betankt werden. Gemeinsam stimmen die Gefangenen ab, die Lastwagen aushungern zu lassen, auch wenn sie eventuell versuchen könnten, die gesamte Raststätte niederzureißen.

Aber die Lastwagen verstehen keinen Spaß: Eine Planierraupe reagiert auf die menschliche Tatenlosigkeit und attackiert die Raststätte. Den Gefangenen wird schnell klar, dass das Gebäude diesem Angriff nicht lang wird standhalten können und der Erzähler und Jerry basteln sich im Chaos provisorische Molotov-Cocktails aus Ketchupflaschen, Hemdsfetzen und Öl.

Jerrys erster Wurf ist zu kurz – und Jerry selbst gerät zu nahe an die Planierraupe, die ihn sofort zermalmt. Der Erzähler ist erfolgreicher und landet zwei Volltreffer, die der Maschine den Garaus machen. Als weitere Lastwagen zum Angriff blasen, verliert der Fahrer die Beherrschung und rennt wie Snodgrass nach draußen. Der Lieferwagen einer Wäscherei erwischt ihn schnell und undramatisch, aber tödlich.

Der Erzähler erkennt, dass er keine Wahl mehr hat: Er wird nach draußen gehen und die LKW betanken. Er pumpt stundenlang, bis alles restlos leer ist ... und da kommt auch schon ein Tanker angerollt: Nachschub.

Er tankt, bis er Blasen an den Händen hat, bis sich der Koch endlich erbarmt, ihn abzulösen.

Ein Blick in die Zukunft

Der Koch pumpt seit fünf Stunden, die Schlange der wartenden Lastwagen verliert sich am Horizont. Der Erzähler grübelt nach über die Zukunft der Menschheit in einer weitgehend zubetonierten Welt. Nur ein Trost bleibt: Die Maschinen werden unweigerlich verrosten. Oder werden sie Mittel und Wege finden, die Menschen zu zwingen, sie weiterhin neu zu produzieren?

Er sollte nun das Mädchen wecken, damit sie den Koch ablöst.

Sein Blick fällt auf Kondensstreifen zweier Flugzeuge am Himmel, und er denkt: "Könnte ich doch nur glauben, dass Menschen in ihnen sitzen."


V E Artikel über Lastwagen
KurzgeschichteHörbücher (Trucks, Nachtschicht, Nachtschicht 3) • InhaltsangabeRezensionen (Kurzgeschichte, Verfilmung 1) • Verfilmung 1Verfilmung 2Sammlungen (Nachtschicht, Katzenauge, Trucks)
Charaktere: ErzählerJerryJerrys FreundinImbisskochLastwagenfahrerSnodgrass
Schauplätze: Conants Raststätte
Sonstiges: Verrückte FahrzeugeIsolation
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