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Stark: Inhaltsangabe (Teil I)

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Inhaltsangabe zu Stark (Teil I)

Zu Teil II der Inhaltsangabe geht es hier entlang.

Stephen Kings Roman Stark ist gegliedert in einen Prolog, einen Epilog und drei große Teile, die wiederum in 26 Unterkapitel aufgeteilt sind.

Dieser Teil der Inhaltsangabe umfasst alle Kapitel vom Prolog bis inklusive Kapitel 16.

Das Cover des Hörbuchs

Prolog

Der 1949 geborene Thad Beaumont muss sich bereits im Alter von elf Jahren einer komplizierten Operation unterziehen.
Rückblick: Thad hat bereits eine kleine Kurzgeschichte geschrieben, für die er hoch gelobt wurde – nur nicht von seinem Vater, der darin eine brotlose Kunst sieht. Es kümmert ihn auch nicht, als Thad ab August an Kopfschmerzen leidet und davor immer Vögelzwitschern zu hören glaubt – Sinneswahrnehmungen ohne reellen Grund sind typische Symptome für einen Tumor. Die Ärzte sind anfangs ratlos, doch nach einem Zusammenbruch im Oktober müssen sie seine Symptome ernst nehmen (auch wenn sein Vater sich nur um das Geld sorgt, das eine Operation kosten wird).
Der Eingriff ist eine kleine Sensation: Man findet in Thads Kopf Überreste eines nicht vollständig absorbierten Zwillings – ein Auge, einen Teil des Nasenflügels, drei Fingernägel und zwei Zähne, die in 27 Minuten herausoperiert werden. Es ist durchaus nicht ungewöhnlich, dass ein Fötus einen Zwilling absorbiert; doch in Thads Fall muss irgendetwas passiert sein, was das Wachstum der Überreste wieder stimuliert haben muss.
Die Operation unter Dr. Hugh Pritchard verläuft gut; die Eltern und Thad erfahren nie, dass der Junge nicht einen einfachen Tumor hatte.

Erster Teil: Metzgerfüllsel

Kapitel 1: People berichtet

Thad ist mittlerweile 39, er hat eine Frau, Liz, und zwei Kinder, die Zwillinge William und Wendy. Er ist ein gefeierter Autor – sein erster Roman The Sudden Dancer wurde 1972 für den 'National Book Award' nominiert. Doch weiß Thad, dass er seine Berühmtheit nicht Thad Beaumont verdankt; seine größten Erfolge feierte er unter einem anderen Namen: Unter dem Pseudonym George Stark schrieb er vier äußerst erfolgreiche und sehr blutige Thriller, die sich grundsätzlich von Thads vorherigen schriftstellerischen Leistungen unterscheiden.
Nachdem Thad den Preis für sein erstes Buch nicht gewann, erlitt er eine Schreibblockade, und es war Liz, die auf die Idee kam, seine anderen Ideen unter einem neuen Namen zu veröffentlichen. Starks erster Roman, Machine's Way, führte erstmals Alexis Machine ein, einen erbarmungslosen Killer, und wurde 1976 ein Nummer Eins Bestseller, der noch im selben Jahr verfilmt wurde. Die drei folgenden Stark-Romane waren zwar nicht mehr ganz so erfolgreich, brachten Thad jedoch noch immer mehr Geld ein als seine beiden Beaumont-Werke. Auch Buch vier, Riding to Babylon ging um Alexis Machine.
Am 23. Mai erscheint ein Artikel über Thad im Magazin People. Der Anlass: Thad will wieder unter seinem Namen Bücher schreiben und 'begräbt' sein Pseudonym in einem groß inszenierten Medienereignis. Zusammen mit seiner Frau ist Thad zu sehen, wie er mit einem Spaten vor einem künstlichen Grabstein mit der Aufschrift George Stark / 1975 – 1988 / Kein angenehmer Zeitgenosse steht und lächelt. Der Artikel enthüllt Hintergründe über George Stark (Näheres siehe hier), ignoriert aber völlig die (dem Leser bislang ebenfalls noch unbekannte) Rolle des hier lediglich kurz erwähnten Studenten Frederick Clawson.

Kapitel 2: Haushaltsauflösung

Thad, der sich derzeit in seinem Winterhaus in Ludlow aufhält, träumt von seiner Sommerwohnung in Castle Rock. Dort fährt Stark in einem schwarzen Toronado mit dem Sticker Grandioser Hurensohn vor und führt ihn durch das völlig verlassene Haus – laut Stark sind die Besitzer längst tot. Alles, was Thad berührt, zerfällt vor seinen Augen und geht kaputt, was kein Wunder ist, da Thad immer schon ein Schussel war. Stark versichert Thad, dass sie in Endsville seien, dem Ort, wo alle Züge enden. Im Kamin dreht sich ein Truthahn mit Metzgerfüllsel am Spieß.
Im Wohnzimmer findet Thad seine Frau; sie ist tot, ein toter Sperling liegt in ihrem Schoß, und als er sie berührt, zerfällt auch sie vor seinen Augen. Stark gibt Thad zu verstehen, dass er mit ihm noch lange nicht fertig ist. Thad erwacht schweißgebadet.

Kapitel 3: Friedhofs-Blues

Am 01. Juni findet Totengräber Steven Holt ein ausgebuddeltes Loch auf dem Homeland Friedhof, genau an der Stelle, wo man vor kurzem den Presse-Gag mit dem künstlichen Grabstein für Thad Beaumont inszenierte (dieser Abschnitt des Friedhofs gehört im übrigen niemand anderem als Danforth 'Buster' Keeton!). Das Loch sieht so aus, als hätte sich jemand aus dem Grab befreit, und in der Tat führen frische Schuhspuren vom Grab weg, keine aber hin.
Steven Holt vermutet – es wäre nicht das erste Mal – Vandalismus und beschließt, den Vorfall nicht zu melden. Erst als er am nächsten Tag vom Tod des alten Homer Gamache erfährt, packt er aus und berichtet Sheriff Alan Pangborn von seinem Fund.

Kapitel 4: Tod in einer kleinen Stadt

Ein ausgiebiger Rückblick informiert über die bisherigen Vorkommnisse in Castle Rock (siehe auch Castle-Rock-Zyklus), bevor Sheriff Alan Pangborn, seit nunmehr acht Jahren Nachfolger des beliebten George Bannerman, eingeführt wird. Der aus dem Staat New York kommende Polizist war bislang sehr zufrieden mit Castle Rock, einem ruhigen Fleck, wo es ihm und seiner Familie (er und seine Frau Annie haben zwei Söhne) sehr gut gefällt. Homer Gamache ist erst sein fünfter Mordfall und der erste, den er und seine Mitarbeiter (Norris Ridgewick und Andy Clutterbuck werden erstmals erwähnt) nicht auf Anhieb erklären können. Der 67-jährige Gamache ist übel zugerichtet: Ihm wurde seine Armprothese abgerissen – damit wurde er ermordet und in den Straßengraben geworfen. Norris genügt ein Blick und er muss sich übergeben.
Homers Frau Ellen hatte das Verschwinden ihres Mannes gemeldet – Alan war gerade bei Sonny Jacketts (bekannt aus dem späteren Roman In einer kleinen Stadt) Tankstelle, als ihn die Nachricht erreichte. Alan war nicht sonderlich besorgt; Norris Ridgewick aber berichtete bald von einem seltsamen Mann, der von einer Nachbarin gesehen worden war: Er trug einen Anzug mit Krawatte, und Homer nahm ihn per Anhalter mit, obwohl die Nachbarin den Eindruck hatte, der fremde Wanderer könnte aus Juniper Hill ausgebrochen sein. Schließlich fand ein Junge auf dem Nachhauseweg Homers Leiche.

Kapitel 5: 96529 Q

Am 02. Juni findet State Trooper Warren Hamilton Gamaches Wagen auf einem Parkplatz in Connecticut, 640 Kilometer entfernt. Das Innere des Autos ist ein Schweinestall, überall ist Blut; der Trooper kann sich nicht vorstellen, wie irgendjemand damit so lange hatte unterwegs sein können, ist aber überzeugt davon, dass es darin an Fingerabdrücken nur so wimmeln müsse.

Kapitel 6: Tod in einer großen Stadt

Washington D.C.: Die seit Jahren nicht mehr aktive Edelprostituierte Dodie Eberhart will bei Frederick Clawson mal wieder die Miete eintreiben. Bislang hat sie ein Auge zugedrückt, da Clawson ihr versicherte, dass bald der Rubel rollen würde: Sie hat mitbekommen, dass er Beaumonts Pseudonym durchschaut hat – da sie ein großer Stark-Fan ist (Beaumont hingegen findet sie unlesbar) – ist sie nachsichtig und neugierig. Nun weiß sie aber auch von dem Artikel im People Magazin und dass es für Clawson nun keine Möglichkeit einer Erpressung mehr gibt. Sie will nun Geld sehen.
So ist es Dodie, die Clawsons Leiche findet: Er ist nackt an einen Stuhl gefesselt, sein abgeschnittener Penis steckt in seinem Mund, seine Zunge wurde an die Wand genagelt. Darüber prangt der im Blut des Opfers geschriebene Schriftzug Die Sperlinge fliegen wieder.
Hinter ihr geht die Tür zu: Der Killer war noch am Tatort und verlässt das Apartment soeben selenruhig. Dodie ruft mit zitternden Fingern die Polizei und fällt in Ohnmacht.

Kapitel 7: Polizeiangelegenheiten

Am Morgen kommen drei Polizisten bei Thad vorbei, unter ihnen Alan Pangborn. Thad fühlt sich sofort schuldig, auch wenn er keine Ahnung hat, wieso er das sollte. Pangborn ist fast unverschämt – er will Thads Hand nicht schütteln und sagt ihm das auch ins Gesicht. Er ist hier, um Thad wegen des Mordes an Homer Gamache festnehmen und scheint völlig von Thads Schuld überzeugt – selbst dann noch, als Thad dafür ein Alibi vorweisen kann, da er für einen Fakultätskollegen eine Feier ausrichtete.
Seit seiner Kindheit hört Thad erstmals kurz die Sperlinge wieder, kann das Geräusch aber noch nicht einordnen. Er ist schockiert zu erfahren, dass die Fingerabdrücke am Tatort keine Zweifel lassen: Es war Thad Beaumont. Wegen des Alibis nehmen die Polizisten ihn aber vorerst noch nicht mit.

Kapitel 8: Pangborn kommt zu Besuch

Am Abend kommt Pangborn allein wieder. Mittlerweile hat Thad sich wieder an die Sperlinge erinnert und hat große Angst davor, dass der Gehirntumor möglicherweise zurück ist. In seinem Büro hat er auch prompt einen kurzen Aussetzer; als er wieder zu sich kommt, sieht er, dass er wie in Trance etwas mit Bleistift geschrieben hat: Die Sperlinge fliegen wieder.
Der Leser erfährt, dass Liz 1974 eine Fehlgeburt hatte: Es wären auch Zwillinge geworden, doch sie fiel eine Rolltreppe hinunter und verlor sie. Ob es ein Unfall oder ein absichtlicher Stoß war, ist bis heute ungeklärt (hat Jack Mort etwas damit zu tun?).
Alan Pangborn hat einen Sixpack dabei und will informell mit Thad und Liz sprechen. Er erzählt ihnen vom Tod Clawsons. Er ist offen mit Thad, da er sich zugute hält, Menschen gut einschätzen zu können – und trotz aller Widersprüche glaubt er Thad. Bei ihrem Gespräch darüber, wie es sein kann, dass so viele exakte Fingerabdrücke gefunden wurden bzw. warum der Täter dies offensichtlich wollte, kommen sich die drei näher und lachen auch gemeinsam wie alte Freunde.
Sie stellen fest, dass nicht alles auf Thad passt: Der Täter wurde als blond beschrieben, er rauchte sehr viel (Thad hat vor Jahren aufgehört) und hatte größere Schuhe.

Kapitel 9: Die Invasion des Kriechozoiden

Liz erzählt Alan die Geschichte von Frederick Clawson, den sie – nach einem Horrorfilm, den sie einmal gesehen hat – den Kriechozoiden nennt. Erst belästigte dieser mit seiner Entdeckung die Verleger Rick Cowley und dessen Ex-Frau (aber dennoch weiterhin Geschäftspartner) Miriam, die einen Zusammenhang Beaumont/Stark vehement abstreiten. Wie ein Geheimagent stellte Clawson daraufhin Nachforschungen an, fand endgültig Bestätigung bei einer ehemaligen Angestellten des Verlags und fotografiert Thad schließlich beim Abholen eines auf Stark ausgestellten Schecks. Sein anschließender Brief war vorsichtig gehalten – nicht umsonst war Clawson Jurastudent –; seine Absicht aber war klar: Er wollte Thad erpressen. Für Thad aber war klar, dass dies ein eindeutiges Signal war: Er würde Stark aufgeben; ohnehin hätte er unter diesem Namen nur noch einen Roman schreiben wollen. So kam Thad Clawson zuvor und erwähnte ihn bei all seinen Interviews mit keinem Wort. Indirekt tat Clawson ihm sogar einen Gefallen, da daraufhin aufgrund neuer Nachfrage sämtliche Stark- und Beaumont-Werke neu verlegt wurden – kein Motiv also für Thad.
Vielleicht aber ist der Mörder ein Fan von Stark und ist auf einem Rachetrip; Thad bringt sogar den Gedanken auf, der Killer sei ein Verrückter, der glaube, er selbst sei George Stark, was, so denkt sich Alan, die mysteriösen Spuren auf dem Friedhof erklären würde.
Trotz der neuen Offenheit zwischen ihnen belügt Thad Alan dann doch noch. Als Alan kurz vor dem Gehen von dem Satz Die Sperlinge fliegen wieder berichtet, der am Tatort gefunden worden war, gibt Thad vor, er wisse von nichts.
Alan will nach Hause, um sich um seine Frau zu kümmern, die mit Migräne zu kämpfen hat. (In Zeitraffer und In einer kleinen Stadt wird enthüllt, dass sie an einem Tumor leidet und sich möglicherweise deshalb umbringen wird.)

Kapitel 10: Später am gleichen Abend

Nachdem Thad trotz Nominierung für seinen ersten Roman den National Book Award nicht gewann und das Nachfolgebuch floppte, beging er einen halbherzigen Selbstmordversuch mit Alkohol und Schlaftabletten.
Liz kennt Thad zu gut und durchschaut ihn: Er hat bezüglich der Sperlinge nicht die Wahrheit gesagt. Also erzählt er ihr die ganze Wahrheit und zeigt ihr auch den von ihm in Trance verfassten Satz.
In der Nacht hat Thad erneut den Traum von Endsville – diesmal findet er neben seiner toten Frau auch den toten Clawson. Stark kündigt an, es würden noch mehr folgen.

Kapitel 11: Endsville

Thad hat einen Termin bei Dr. Hume und wird komplett untersucht, doch es ist alles in Ordnung. Beim Ausräumen seines Büros hat er später erneut einen Anfall und hört die Vögel, begleitet von einem erneuten Ausbruch des Fremdschreibens. Er bringt scheinbar zusammenhangslose Wörter zu Papier, wie Mir oder Jetzt und immer oder etwa Rasiermesser oder das englische Wort Cats. Thad zerreißt den Zettel und beschließt, dies für sich zu behalten.

Kapitel 12: Miriam

Miriam Cowley, Ex-Frau von Thads Verleger Rick, kommt (in New York City) nach Hause und findet ihre Tür halb offen vor. Sofort ist sie auf der Hut, doch schon ist es zu spät: Stark zieht sie in die Wohnung, bricht ihr am Türrahmen den Wangenknochen und schlägt ihr zwei Zähne aus. In Miriams Wohnung hängt ein Poster mit der Aufschrift Cats – Jetzt und immer.
Stark zwingt Miriam, Thad anzurufen – als Thad abhebt, schlitzt Stark ihr die Wange auf. Sie schreit auf und ruft Thad um Hilfe. Kaum hat sie ihren Namen gesagt, schneidet Stark die Telefonschnur und kurz darauf Miriams Kehle durch. Er wird beim Verlassen des Apartments gesehen, schert sich aber nicht darum.

Kapitel 13: Panik

Als Thad auflegt, ist er unter Schock und weiß nur eins: Er muss Rick warnen. Erst versucht er erfolglos, Miriam zurückzurufen, dann versucht er sein Glück auf dem Polizeirevier. Er gerät an Norris Ridgewick, der keine gute Figur macht: Erst weiß er nicht, wer Thad ist, dann wirkt er langsam und lustlos. Plötzlich aber kommt Leben in ihn, als er Beaumont erkennt und er gibt ihm sofort Alan Pangborns Privatnummer. Alan hingegen ist beruhigend kompetent und sachlich.
Thad hat indes eine neue Theorie: Der Killer glaubt nicht, er sei George Stark – der Killer ist George Stark. Zwar sagt er dies Alan nicht, gibt ihm aber eine akkurate Beschreibung.
Alan handelt umgehend und hat schnell schlechte Neuigkeiten für Thad: Miriam ist tot, Rick und Phyllis Myers, die Fotografin des Magazins, unter Polizeischutz. Auch Thad wird beobachtet: Ein Polizeiwagen fährt am Haus der Beaumonts vor.

Kapitel 14: Metzgerfüllsel

George Stark arbeitet in diesem Kapitel konsequent seine Liste ab und begeht insgesamt neun Morde.
Es gelingt Stark nicht, in Mike Donaldsons Apartment einzubrechen, da dies durch ein gutes Schloss geschützt ist. Er attackiert Donaldson, den Autor des Artikels über Thad, somit im Gang. Überraschenderweise wehrt Donaldson sich und brüllt um Hilfe. Ein Mann steckt seinen Kopf aus der Tür und fragt: "Was geht hier vor?", worauf Stark antwortet: "Mord. Wollen Sie auch eine Portion?". Nach einer fast lächerlichen Jagd den Korridor entlang, versetzt Stark dem am Boden liegenden Donaldson einen tödlichen Fußtritt gegen den Kopf und schneidet ihm dennoch die Kehle durch. Der in diesem Augenblick eintreffende Polizeischutz sieht den noch spöttisch winkenden Stark im Aufzug verschwinden.
Stark überlistet auch die beiden Polizisten vor Myers' Wohnung: Er spielt einen Blinden und erschießt die beiden, als sie ihm zu Hilfe kommen wollen – Myers erschießt er durch den Türspalt.
Während Thad von Stark träumt, sammeln sich draußen 15 echte Sperlinge.
Rick, der vor Stunden Miriam identifizierte, erhält von Stark selbst einen Drohanruf, was die Polizei sehr interessiert: Rick soll auf dem Revier eine Aussage machen, während in seiner Wohnung eine Fangschaltung installiert wird. Doch Stark tötet die Techniker, und als Rick zurückkommt, ist seine Wohnungstür bereits präpariert: Als er sie öffnen will, geht eine Sprengladung in die Luft und tötet ihn zusammen mit einem der Polizisten; der andere wird taub.
In der Wohnung hat Stark Thad zwei Nachrichten hinterlassen: Der schon hinlänglich bekannte Satz Die Sperlinge fliegen wieder sowie Mehr Metzgerfüllsel. Sagt es Thad.

Zweiter Teil: Stark wird aktiv

Kapitel 15: Ungläubigkeit

Thad erfährt von all den Toten (sogar der Türsteher in Donaldsons Wohnanlage wurde ermordet) und sieht es an der Zeit, Alan wegen der Sperlinge die Wahrheit zu sagen und ihm von seinem unglaublichen Verdacht zu berichten. Erwartungsgemäß glaubt Alan kein Wort und fragt sich eher, warum Thad ihm wohl eine solche Geschichte auftischt. Thad ist frustriert, so sehr hatte er gehofft, Alan sei für seine Theorie offen. Daraufhin spürt Alan zwar, dass Thad und Liz tatsächlich daran glauben, hält sie aber dennoch für verrückt und rät ihnen, diesen Irrsinn für sich zu behalten. Thad ist überzeugt: Stark ist zurück und er will zwei Dinge: Rache und nicht mehr tot sein.
Alan veranlasst, dass auch bei Thad eine Fangschaltung gelegt wird.

Kapitel 16: Stark ruft an

Kaum ist das Gerät am Telefon installiert, als Stark auch schon in Beisein der Agenten Malone und Prebble anruft – nicht umsonst hat er eine psychische Verbindung zu Thad. Er gesteht, dass er Darla Gates ermordet hat, die einst Frederick Clawson Starks wahre Identität bestätigt hat.
Wie Thad erwartet, tut George Stark – der genau weiß, dass man ihn abhört – so, als wäre ihm jetzt klar, dass er nicht wirklich Stark sei und lässt durchblicken, dass er einst in einer Anstalt war und jetzt mit dem Morden aufhören will. Thad aber hat eine Überraschung für ihn parat: Er spricht ihn auf die Sperlinge an und schockt ihn, denn Stark hat keinerlei Ahnung, wovon er redet.
Alan kommt mit weiteren unheimlichen Neuigkeiten bei Thad vorbei: Der Sprachabgleich zwischen Thad und Stark ergab nur minimale Abweichungen – und das Sprachmuster ist noch einzigartiger als ein Fingerabdruck.
Und trotz allem kann Alan Pangborn nicht an George Stark als eigenständiges Wesen glauben. Als er nach Hause geht und leise durch das Haus gleitet, um Annie nicht zu wecken (wobei er erstmals jene Grazie zeigt, die später Polly Chalmers so faszinieren wird, die in diesem Kapitel als Arbeitgeber von Annie erstmals erwähnt wird) und als er in seinem Arbeitszimmer Schattentiere an die Wand wirft (er ist Hobby-Magier, was ihm letztlich beim Kampf gegen Leland Gaunt zugute kommen wird), denkt er nochmals über den Fall nach und bleibt dabei: Es kann Stark nicht geben.
Annie ist trotz Alans Vorsicht wach geworden (das Auto war zu laut) und unterhält sich mit ihrem Mann über den Fall. Er ist überrascht zu erfahren, dass sie bereits beide Romane von Beaumont gelesen und gemocht hat, während sie George Stark versucht und nicht gut gefunden hat.
Alan forscht von zu Hause aus weiter und versucht, mit Dr. Pritchard Kontakt aufzunehmen, der einst Thad operiert hat. Doch dieser ist im Urlaub im Yellowstone Park.
Thad erreicht Starks zweiter Anruf, als er in einem Lebensmittelladen einkaufen ist. Stark macht klar, was er wirklich will: Thad soll eine neues Stark-Buch anfangen und hat genau eine Woche Zeit, damit anzufangen. Thad ist überzeugt davon, dass ein Teil von ihm die Botschaft über die Sperlinge an die Wand geschrieben hat und er damit kurzzeitig die Kontrolle über Starks Körper übernommen hatte. Das Gerede von Sperlingen verwirrt (und verängstigt?) Stark, der nach einer weiteren Drohung auflegt.


V E Artikel über Stark
Roman, Film, Original-Hörbuch, Inhaltsangabe (Teil I, Teil II), Rezensionen (Roman, Film) • Coverpage
Charaktere: Thad BeaumontAndy ClutterbuckHomer GamacheAlexis MachineAlan PangbornNorris RidgewickGeorge Stark
Schauplätze: Castle RockLudlow
Sonstiges: Castle-Rock-TrilogieCastle-Rock-ZyklusOpfer von George StarkDie Sperlinge fliegen wieder19601988